17. Juli 2017

Partnerschaften für (Re)Integration

©iStock.com/Illureh

„Wenn Integration gelingen soll, dann muss eine mögliche Reintegration als Plan B immer mitgedacht werden“, so Dominik Haubrich von der interkular gGmbH. Mit dem Plan B in der Tasche fällt es nicht nur leichter, sich auf Integration einzulassen. Auch entspricht die Idee, Integration und Reintegration stets gleichzeitig zu denken, den gängigen Alltagspraktiken von Migranten, sowohl im Ziel- als auch im Herkunftsland verankert zu sein.

EDP plant neue Programmreihe
Der EDP e.V. entwickelt derzeit ein Programmangebot zu Migration und Entwicklung und möchte dazu mit verschiedenen Leuchtturmprojekten zusammenarbeiten. Dabei spielt die Bedeutung der Rückbindung der Migranten in die Herkunftskontexte eine entscheidende Rolle. Fragen nach gesellschaftlicher und (entwicklungs-)politischer Ausgestaltung von Migration wollen wir in verschiedenen Kontexten sowohl in Deutschland als auch in Nordafrika nachgehen. Dabei ist uns ein differenziert geführter Diskurs zu Migration besonders wichtig. Für den Auftakt der Programmreihe planen wir ein Exposure mit Migranten, die derzeit bei uns leben und die über ihre Biographien und Lebenssituationen den Zugang zum Thema erschließen.

Haben wir bereits Ihr Interesse zur Mitwirkung oder Teilnahme geweckt? Unsere Programmreferentin Ina v. Schlichting freut sich auf Ihre Rückfragen: schlichting(at)edpev.de.