Internationale Normen für "Gute Arbeit" im Textilsektor

Äthiopien, 20.-27.10.2018

Obgleich die Arbeits- und Lebenssituation von tausenden von Arbeiterinnen und Arbeitern im Textilsektor weltweit bedrückend ist, gibt es Initiativen, die auf Verbesserungen hoffen lassen. In Äthiopien zum Beispiel baut das Textilunternehmen DBL-Group zusammen mit H&M eine Produktionsstätte auf, in der die Einhaltung von Sozialstandards besondere Beachtung finden soll, nicht zuletzt, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Reputation bei Kunden in Europa zu stärken. Die Teilnehmenden dieses EDPs werden bei Arbeiterinnen und Arbeitern dieses Textilunternehmens, welches auch assoziiertes Mitglied im Textilbündnis ist, zu Gast sein: bei ihnen leben und mit ihnen arbeiten. Das Unternehmen öffnet sich damit bewusst für einen Dialog über „Sozialstandards", „Gute Arbeit“ und "existenzsichernde Löhne“ mit den EDP-Teilnehmenden aus Politik, (Handels-) Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs aus Europa. Es möchte so dazu beitragen, dass die Einhaltung verbindlicher Mindeststandards für „Gute Arbeit“ in der gesamten globalen Textillieferkette Wirklichkeit wird.