Internationale Normen für „Gute Arbeit“ im Textilsektor -- Herausforderungen für die Akteure entlang der Wertschöpfungsketten

26.10.--01.11.2014 in Silvassa/Indien

Trotz einer weiterhin bedrückenden Arbeits- und Lebenssituation von Tausenden von Arbeiterinnen und Arbeitern im Textilsektor weltweit, gibt es auch Initiativen, die auf Verbesserungen hoffen lassen. So auch in Indien, wo  insbesondere Exportfirmen zunehmend die Einhaltung von Sozialstandards anstreben, nicht zuletzt, um so ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren „Ruf“ bei potentiellen Kunden zu verbessern. Aber auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickeln sich in Indien diesbezüglich günstig. Vor diesem Hintergrund werden die Teilnehmenden dieses EDPs bei Arbeiterinnen und Arbeitern eines führenden indischen Textilunternehmens zu Gast sein und mit ihnen leben und arbeiten. Das Unternehmen öffnet sich damit bewusst für den Dialog mit Teilnehmenden aus Politik, (Handels-)Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs über Sozialstandards und möchte somit dafür Sorge tragen, dass verbindliche Mindeststandards für „gute Arbeit“ in der gesamten globalen Textillieferkette eingehalten werden.

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