Bericht zum Epilog zum Kenia EDP 2020 „Religionen als Partner für Frieden, Sicherheit und Entwicklung“ im Haus der EKD in Berlin am 10. September 2020

Tim Kuschnerus begrüßt als evangelischer Geschäftsführer der GKKE und Mitveranstalter. Gerne habe er die Anfrage des EDP nach der Absage der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) aufgegriffen, denn im EDP in Kenia habe er wichtige Lernerfahrungen nicht zuletzt für die Arbeit der GKKE-Fachgruppe Beitrag der Kirchen zu gerechtem Frieden in Afrika gewonnen. Religionen sind Partner für Frieden Sicherheit und Entwicklung, dies habe er am Beispiel des Coast Interfaith Council of Clerics (CICC) eindrucksvoll erfahren. Zur Moderation des Abends gibt er ab an Dr. Friederike Repnik, AGIAMONDO.

Ein Beitrag zur Umsetzung der friedenspolitischen Leitlinien
In seinem Grußwort (als Videostatement) verweist Botschafter Ekkehard Brose, der Präsident der BAKS auf die friedenspolitischen Leitlinien der Bundesregierung „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ vom September 2017: auf die Umsetzung komme  es an. Die BAKS fühle sich einem entsprechend  breiten Sicherheitsbegriff verpflichtet. Das EDP habe einen Beitrag zur Umsetzung geleistet im Hinblick auf die Bedeutung und Stärkung ziviler und religiöser Akteure. Deshalb habe er die Absage dieser Epilogveranstaltung von Seiten der BAKS aufgrund der Epidemie umso mehr bedauert und wünsche nun  einen guten Verlauf im Haus der EKD.

Eindrücke aus Kenia zu Auswirkungen von COVID 19 auf Friedens- und Menschenrechtsarbeit
Rose Oduor von Justice & Peace in Kariobangi, einem Slum in Nairobi und Julius Wanjama, Haki Yetu Organization, Mombasa, Gastgebende im Kenia-EDP berichten von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Arbeit von zivilen Friedensakteuren vor Ort sowie den Implikationen für Good Governance.
Rose Oduor schildert, dass keine Treffen und kaum Austausch mehr möglich seien, dass viele Familien ihre Jobs und Einkommen verloren haben sowie häusliche Gewalt stark zunehme. In Kariobangi hätten staatliche Sicherheitskräfte ein „informal settlement“ zerstört: 6.000 Familien wurden obdachlos bzw. vertrieben, einige von der Polizei verprügelt und andere sogar festgenommen.
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Grußwort Präsident der BAKS Ekkehard Brose

Videointerview mit kenianischen Partnern

Videostatement Markus Grübel MdB