Erfahrungsberichte 2023

Vorbehalte überwinden - für Frieden und Sicherheit

"Der gemeinsame Glaube an einen Gott, egal welchen und wie viele Götter, scheint die Menschen in Kenias Küstenregion zu einen und zu verbinden. Über die kulturellen Grenzen hinweg. Im täglichen Chaos auf den Straßen konnte ich das nicht sehen, aber in den Gesprächen zwischen den unterschiedlichen Gruppen in den Meetings zu Frieden und Sicherheit"

Starke Frauen, Träume und die Suche nach Zukunftsperspektiven

"Faizah hat mich mitgerissen mit ihrer jugendlichen Energie und ihrem ungebrochenen Willen etwas für ihre Gemeinde zu tun. Dreieinhalb Tage lang war ich die einzige Mzungu (Weiße) in dem Straßendorf...,ungefähr 70 Kilometer hinter der Küstenlinie von Mombasa auf dem Weg nach Nairobi"

  • Constanze Neher, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Alles ist in Bewegung- von Korruption und Commitment

"In Bewegung ist nicht nur der Verkehr, chaotisch und gleichzeitig gut funktionierend in Mombasa. Die Menschen, die ich getroffen habe, kämpfen für Fortschritt in ihrer Community, sie sind sich ihrer und Kenias Probleme bewusst. Sie sprechen diese mit beeindruckender Offenheit an. Sie haben nicht resigniert, sondern gründen in ihrem "circle of influence" Projekte und treiben Initiativen voran"  

"Give Them hope!"

"Nach nur wenigen Tagen im Exposure mit unglaublich vielen Eindrücken habe ich sehr wohl das Bewusstsein, nur einen Bruchteil dessen verstanden zu haben, wie die Welt an diesem Ort funktioniert."

Ehrenamt und gesellschaftlicher Zusammenhalt - wo ist der Staat?

"Überhaupt hat mich die Gastfreundschaft, Freundlichkeit und" Offenheit der Menschen in Mombasa stark beeindruckt und nicht wenige Male auch beschämt: wie wichtig war es diesen Menschen, die deutlich weniger besitzen als ich, mir eine Freude zu bereiten und mir meinen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen"

Frauen und Religiosität - Trägerinnen der Gesellschaft

"Beeindruckend finde ich auch die Frauen, die die Trägerinnen der kenianischen Gesellschaft sind sowie der tiefe Glaube der Menschen: "Religion is the backbone of the community"

"Medidation is to listen to them"

"Einfach nur sein‘. Hiermit öffnete sich auch Julisha mir gegenüber. Manchmal würde sie ihr Handy ausschalten, um nicht erreichbar zu sein. Denn ihr Beruf als Assistant Chief mit einer Verantwortung in 18 Dörfern bedarf einer Rufbereitschaft über 24 Stunden an 7 Tagen die Woche"

  • Celia Schiller, Erweiterter Vorstand, Women in Internatonal Security e.V. (WIIS)

Lernen - von starken Menschen

"Während der konfessionelle Glaube in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung verliert, ist er hier zentral im Alltag verankert. Trotz oder gerade wegen der zahlreichen Herausforderungen in Form von Armut, Korruption und Gewalt, hilft er den Menschen als Orientierung und Antrieb."

Es muss etwas geben, wofür man sterben kann

"Meine Gastgeberin ist klug, freundlich und einfallsreich. Egal wo sie auftritt, sie fordert ihre Mitmenschen ständig auf, aktive Bürger:innen zu sein und "outside of the box" zu denken"

 

 

Gesamter Newsletter "Einblicke EDP Kenia" 2023

Kenia „Bürgernahe” Polizeiarbeit? Die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit im Sicherheitssektor.
EDP Kenia
12. - 19. Februar 2023